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Schlüsselzonen – Key Decision Zones

Fabian Tradingwissen Leave a Comment

Den Begriff „Schlüsselzone“ oder im Englischen „Key Decision Zone“ hört man unter technisch orientierten Tradern immer wieder. Doch was genau hat es damit auf sich?

Meist handelt es sich um bestimmte Preislevel, an welchen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Markt zunächst eine Pause einlegt, bevor entweder die Marktrichtung geändert wird oder die ursprüngliche  Bewegung fortgesetzt wird. Meistens wird mit dem Begriff „Schlüsselzone“ ein Level herausgehoben, das potentiell wichtiger ist, als andere.

Schlüsselzonen finden bei vielen Traden und Investoren Verwendung bei:

  • Risikosteuerung von Trades (Stopps)
  • Zielbestimmung für Trades (Limit)
  • Einstiegslevel (Bspw. Ausbruch aus einer Seitwärtsrange – Obere bzw. untere Begrenzung der Seitwärtsrange ist in diesem Fall die „Schlüsselzone“)

Zunächst stellt eine „Schlüsselzone“ eine subjektive Meinung des Traders dar. Ist dieser geschult wird er natürlich nur jene Zonen herausfiltern, die auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wirkliche Relevanz besitzen, da diese auch von anderen Marktteilnehmern als signifikant eingestuft werden.

Im Laufe der Zeit  entwickelt ein Trader seinen eigenen, persönlichen Handelsstil, in welchen er  „Schlüsselzonen“ – die zu diesem passen – einbettet.

Deshalb können Trader erst nach und nach definieren, welche Situationen für sie „Schlüsselzonen“ darstellen. Beispiele für potentielle „Schlüsselzonen“ können sein: Unterstützung & Widerstand, relative Hoch- und Tiefpunkte, Point of Control, Fibonacci-Retracements, Gleitende Durchschnitte, Vortageshochs – tiefs etc.